15.12.2006: G10/2006
Nach vorläufigen Berechnungen des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) lagen die deutschen Erdgasimporte im Monat Oktober 2006 mit 233.709 Terajoule um 10,9 % unter der entsprechenden Menge des Vorjahresmonats (262.426 Terajoule).
Der Grenzübergangspreis pro Terajoule Erdgas lag im Oktober 2006 mit 5.980,88 Euro (dieses entspricht ca. 2,15 Cent pro Kilowattstunde) um 0,7 % über dem Preis im September 2006 (5.941,76 Euro). Gegenüber Oktober 2005 (4.970,51 Euro) ist der Grenzübergangspreis pro Terajoule Erdgas um 20,3 % gestiegen.
Im aktuellen Zwölfmonatszeitraum November 2005 bis Oktober 2006 lagen die Erdgasimporte mit 3.564.591 Terajoule um 4,1 % über der entsprechenden Menge der Referenzperiode November 2004 bis Oktober 2005 (3.424.434 Terajoule).
Die drei wichtigsten Lieferländer waren im aktuellen Berichtszeitraum die Russische Föderation (1.480.159 Terajoule), Norwegen (1.089.773 Terajoule) und Niederlande (842.737 Terajoule).
Der Wert der Erdgaszugänge aus russischen, niederländischen, norwegischen, dänischen und britischen Fördergebieten betrug im Berichtszeitraum November 2005 bis Oktober 2006 20,577 Milliarden Euro im Vergleich zu 14,193 Milliarden Euro im Vorjahreszeitraum.
Der durchschnittliche Grenzübergangspreis ist im betrachteten zwölfmonatigen Zeitraum im Vergleich zur Referenzperiode um 39,3 % von 4.144,66 Euro auf 5.772,67 Euro pro Terajoule Erdgas gestiegen.
Der Grenzübergangspreis zeigt den Preis des Erdgases an der deutschen Grenze und folgt in der Regel mit einer gewissen Zeitverzögerung den Preisen für Mineralöl.



