11.01.2007: G11/2006
Nach vorläufigen Berechnungen des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) lagen die deutschen Erdgasimporte im Monat November 2006 mit 317.979 Terajoule um 4,3 % über der entsprechenden Menge des Vorjahresmonats (304.811 Terajoule).
Der Grenzübergangspreis pro Terajoule Erdgas lag im November 2006 mit 6.195,84 Euro (dieses entspricht ca. 2,23 Cent pro Kilowattstunde) um 3,6 % über dem Preis im Oktober 2006 (5.980,88 Euro). Gegenüber November 2005 (5.219,71 Euro) ist der Grenzübergangspreis pro Terajoule Erdgas um 18,7 % gestiegen.
Im aktuellen Zwölfmonatszeitraum Dezember 2005 bis November 2006 lagen die Erdgasimporte mit 3.577.759 Terajoule um 5,3 % über der entsprechenden Menge der Referenzperiode Dezember 2004 bis November 2005 (3.398.294 Terajoule).
Die drei wichtigsten Lieferländer waren im aktuellen Berichtszeitraum die Russische Föderation (1.502.627 Terajoule), Norwegen (1.084.146 Terajoule) und Niederlande (839.998 Terajoule).
Der Wert der Erdgaszugänge aus russischen, niederländischen, norwegischen, dänischen und britischen Fördergebieten betrug im Berichtszeitraum Dezember 2005 bis November 2006 20,963 Milliarden Euro im Vergleich zu 14,576 Milliarden Euro im Vorjahreszeitraum.
Der durchschnittliche Grenzübergangspreis ist im betrachteten zwölfmonatigen Zeitraum im Vergleich zur Referenzperiode um 36,6 % von 4.289,24 Euro auf 5.859,33 Euro pro Terajoule Erdgas gestiegen.
Der Grenzübergangspreis zeigt den Preis des Erdgases an der deutschen Grenze und folgt in der Regel mit einer gewissen Zeitverzögerung den Preisen für Mineralöl.



