13.07.2006: G05/2006
Nach vorläufigen Berechnungen des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) lagen die deutschen Erdgasimporte im Monat Mai 2006 mit 281.577 Terajoule um 0,1 % unter der entsprechenden Menge des Vorjahresmonats (281.878 Terajoule).
Der Grenzübergangspreis pro Terajoule Erdgas lag im Mai 2006 mit 6.024,27 Euro (dieses entspricht ca. 2,17 Cent pro Kilowattstunde) um 1,2 % über dem Preis im April 2006 (5.951,81 Euro). Gegenüber Mai 2005 (4.107,36 Euro) ist der Grenzübergangspreis pro Terajoule Erdgas um 46,7 % gestiegen.
Im aktuellen Zwölfmonatszeitraum Juni 2005 bis Mai 2006 lagen die Erdgasimporte mit 3.642.021 Terajoule um 8,1 % über der entsprechenden Menge der Referenzperiode Juni 2004 bis Mai 2005 (3.368.726 Terajoule).
Die drei wichtigsten Lieferländer waren im aktuellen Berichtszeitraum die Russische Föderation (1.520.969 Terajoule), Norwegen (1.120.684 Terajoule) und Niederlande (845.836 Terajoule).
Der Wert der Erdgaszugänge aus russischen, niederländischen, norwegischen, dänischen und britischen Fördergebieten betrug im Berichtszeitraum Juni 2005 bis Mai 2006 19,293 Milliarden Euro im Vergleich zu 12,478 Milliarden Euro im Vorjahreszeitraum.
Der durchschnittliche Grenzübergangspreis ist im betrachteten zwölfmonatigen Zeitraum im Vergleich zur Referenzperiode um 43,0 % von 3.704,01 Euro auf 5.297,31 Euro pro Terajoule Erdgas gestiegen.
Der Grenzübergangspreis zeigt den Preis des Erdgases an der deutschen Grenze und folgt in der Regel mit einer gewissen Zeitverzögerung den Preisen für Mineralöl.



