11.05.2006: G03/2006
Nach vorläufigen Berechnungen des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) lagen die deutschen Erdgasimporte im Monat März 2006 mit 374.929 Terajoule um 23,1 % über der entsprechenden Menge des Vorjahresmonats (304.650 Terajoule).
Der Grenzübergangspreis pro Terajoule Erdgas lag im März 2006 mit 5.849,56 Euro (dieses entspricht ca. 2,10 Cent pro Kilowattstunde) um 1,2 % über dem Preis im Februar 2006 (5.779,15 Euro). Gegenüber März 2005 (4.028,87 Euro) ist der Grenzübergangspreis pro Terajoule Erdgas um 45,2 % gestiegen.
Im aktuellen Zwölfmonatszeitraum April 2005 bis März 2006 lagen die Erdgasimporte mit 3.606.900 Terajoule um 8,6 % über der entsprechenden Menge der Referenzperiode April 2004 bis März 2005 (3.321.014 Terajoule).
Die drei wichtigsten Lieferländer waren im aktuellen Berichtszeitraum die Russische Föderation (1.489.633 Terajoule), Norwegen (1.138.789 Terajoule) und Niederlande (818.904 Terajoule).
Der Wert der Erdgaszugänge aus russischen, niederländischen, norwegischen, dänischen und britischen Fördergebieten betrug im Berichtszeitraum April 2005 bis März 2006 18,017 Milliarden Euro im Vergleich zu 11,770 Milliarden Euro im Vorjahreszeitraum.
Der durchschnittliche Grenzübergangspreis ist im betrachteten zwölfmonatigen Zeitraum im Vergleich zur Referenzperiode um 40,9 % von 3.544,03 Euro auf 4.995,18 Euro pro Terajoule Erdgas gestiegen.
Der Grenzübergangspreis zeigt den Preis des Erdgases an der deutschen Grenze und folgt in der Regel mit einer gewissen Zeitverzögerung den Preisen für Mineralöl.



