14.03.2006: G01/2006
Nach vorläufigen Berechnungen des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) lagen die deutschen Erdgasimporte im Monat Januar 2006 mit 401.620 Terajoule um 22,8 % über der entsprechenden Menge des Vorjahresmonats (327.172 Terajoule).
Der Grenzübergangspreis pro Terajoule Erdgas lag im Januar 2006 mit 5.382,09 Euro (dieses entspricht ca. 1,94 Cent pro Kilowattstunde) um 0,8 % unter dem Preis im Dezember 2005 (5.425,71 Euro). Gegenüber Januar 2005 (3.943,63 Euro) ist der Grenzübergangspreis pro Terajoule Erdgas um 36,5 % gestiegen.
Im aktuellen Zwölfmonatszeitraum Februar 2005 bis Januar 2006 lagen die Erdgasimporte mit 3.504.653 Terajoule um 3,9 % über der entsprechenden Menge der Referenzperiode Februar 2004 bis Januar 2005 (3.373.906 Terajoule).
Die drei wichtigsten Lieferländer waren im aktuellen Berichtszeitraum die Russische Föderation (1.456.472 Terajoule), Norwegen (1.124.075 Terajoule) und Niederlande (761.122 Terajoule).
Der Wert der Erdgaszugänge aus russischen, niederländischen, norwegischen, dänischen und britischen Fördergebieten betrug im Berichtszeitraum Februar 2005 bis Januar 2006 16,243 Milliarden Euro im Vergleich zu 11,354 Milliarden Euro im Vorjahreszeitraum.
Der durchschnittliche Grenzübergangspreis ist im betrachteten zwölfmonatigen Zeitraum im Vergleich zur Referenzperiode um 37,7 % von 3.365,22 Euro auf 4.634,56 Euro pro Terajoule Erdgas gestiegen.
Der Grenzübergangspreis zeigt den Preis des Erdgases an der deutschen Grenze und folgt in der Regel mit einer gewissen Zeitverzögerung den Preisen für Mineralöl.



