12.04.2006: G02/2006
Nach vorläufigen Berechnungen des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) lagen die deutschen Erdgasimporte im Monat Februar 2006 mit 345.596 Terajoule um 14,7 % über der entsprechenden Menge des Vorjahresmonats (301.368 Terajoule).
Der Grenzübergangspreis pro Terajoule Erdgas lag im Februar 2006 mit 5.779,15 Euro (dieses entspricht ca. 2,08 Cent pro Kilowattstunde) um 3,4 % über dem Preis im Januar 2006 (5.591,14 Euro). Gegenüber Februar 2005 (4.001,46 Euro) ist der Grenzübergangspreis pro Terajoule Erdgas um 44,4 % gestiegen.
Im aktuellen Zwölfmonatszeitraum März 2005 bis Februar 2006 lagen die Erdgasimporte mit 3.536.621 Terajoule um 5,5 % über der entsprechenden Menge der Referenzperiode März 2004 bis Februar 2005 (3.352.348 Terajoule).
Die drei wichtigsten Lieferländer waren im aktuellen Berichtszeitraum die Russische Föderation (1.468.029 Terajoule), Norwegen (1.130.496 Terajoule) und Niederlande (776.319 Terajoule).
Der Wert der Erdgaszugänge aus russischen, niederländischen, norwegischen, dänischen und britischen Fördergebieten betrug im Berichtszeitraum März 2005 bis Februar 2006 17,051 Milliarden Euro im Vergleich zu 11,566 Milliarden Euro im Vorjahreszeitraum.
Der durchschnittliche Grenzübergangspreis ist im betrachteten zwölfmonatigen Zeitraum im Vergleich zur Referenzperiode um 39,7 % von 3.450,23 Euro auf 4.821,37 Euro pro Terajoule Erdgas gestiegen.
Der Grenzübergangspreis zeigt den Preis des Erdgases an der deutschen Grenze und folgt in der Regel mit einer gewissen Zeitverzögerung den Preisen für Mineralöl.
Hinweis
Das Ergebnis für Januar 2006 ist auf Grundlage korrigierter Meldungen wie folgt zu berichtigen:
Der Grenzübergangspreis im Januar 2006 lag bei 5591,14 Euro und ist damit um 41,8 % gegenüber Januar 2005 gestiegen.



