14.06.2006: G04/2006
Nach vorläufigen Berechnungen des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) lagen die deutschen Erdgasimporte im Monat April 2006 mit 319.693 Terajoule um 12,7 % über der entsprechenden Menge des Vorjahresmonats (283.729 Terajoule).
Der Grenzübergangspreis pro Terajoule Erdgas lag im April 2006 mit 5.951,81 Euro (dieses entspricht ca. 2,14 Cent pro Kilowattstunde) um 1,7 % über dem Preis im März 2006 (5.849,56 Euro). Gegenüber April 2005 (4.105,71 Euro) ist der Grenzübergangspreis pro Terajoule Erdgas um 45,0 % gestiegen.
Im aktuellen Zwölfmonatszeitraum Mai 2005 bis April 2006 lagen die Erdgasimporte mit 3.642.322 Terajoule um 9,2 % über der entsprechenden Menge der Referenzperiode Mai 2004 bis April 2005 (3.335.505 Terajoule).
Die drei wichtigsten Lieferländer waren im aktuellen Berichtszeitraum die Russische Föderation (1.511.482 Terajoule), Norwegen (1.129.883 Terajoule) und Niederlande (846.595 Terajoule).
Der Wert der Erdgaszugänge aus russischen, niederländischen, norwegischen, dänischen und britischen Fördergebieten betrug im Berichtszeitraum Mai 2005 bis April 2006 18,754 Milliarden Euro im Vergleich zu 12,100 Milliarden Euro im Vorjahreszeitraum.
Der durchschnittliche Grenzübergangspreis ist im betrachteten zwölfmonatigen Zeitraum im Vergleich zur Referenzperiode um 41,9 % von 3.627,73 Euro auf 5.149,02 Euro pro Terajoule Erdgas gestiegen.
Der Grenzübergangspreis zeigt den Preis des Erdgases an der deutschen Grenze und folgt in der Regel mit einer gewissen Zeitverzögerung den Preisen für Mineralöl.



